Bernard Frize.
And How and Where and Who

Ausstellungsansicht
Bernard Frize
Ausstellungsansicht
von links nach rechts:
Yal, 2009
Wig, 2009
Proza, 1993)
Foto: Achim Kukulies, D├╝sseldorf

Ausstellungsansicht
Bernard Frize
Ausstellungsansicht
(von links nach rechts:
Spong, 2005
Club, 2006)
Foto: Achim Kukulies, D├╝sseldorf
Ausstellungsansicht
Bernard Frize
Ausstellungsansicht
(von links nach rechts:
Meauz, 2009
Kriyou, 2009
Moro, 2009)
Foto: Achim Kukulies, D├╝sseldorf
05. September 2010 - 07. November 2010

Der franz├Âsische Maler Bernard Frize (*1949 in Saint Mand├ę, lebt und arbeitet in Paris und Berlin) richtete im Museum Morsbroich die erste gro├če ├ťberblicksausstellung seines Werkes im deutschsprachigen Raum seit mehr als zehn Jahren aus. Er pr├Ąsentierte Arbeiten aus s├Ąmtlichen Schaffensperioden und legte dabei einen Schwerpunkt auf die j├╝ngste Produktion seit 2005.  

Darunter befanden sich gro├če Zyklen wie die so genannten ┬╗Grasbilder┬ź aus dem Jahr 2009 sowie zahlreiche Werke, die beispielhaft die unterschiedlichen Serien der vergangenen Jahre repr├Ąsentierten. Fotografien aus den Jahren 2001 und 2009 sowie ein extra f├╝r diese Ausstellung angefertigtes ortsspezifisches Gem├Ąlde, das einen Raum des Museums gro├čformatig ausf├╝llte und wie eine Barriere dem Besucher gegen├╝bertrat, zeigten eine bisher unbekannte Seite des K├╝nstlers. 

Bernard Frize hat mit seinem prozessbetonten Ansatz die abstrakte Malerei seit 1976 entscheidend vorangetrieben. In seinen Gem├Ąlden ist der Herstellungsprozess f├╝r den Betrachter so transparent gestaltet, dass er die Idee eines Bildes von seiner Ausgangsfrage ├╝ber die Regeln, nach denen der

K├╝nstler es gemalt hat, bis zu seiner konkreten Erscheinung ohne Schwierigkeiten nachvollziehen kann. Obwohl der Produktionsprozess reduziert, nachvollziehbar und von subjektiven ├äu├čerungen des K├╝nstlers nahezu v├Âllig befreit ist, strahlen diese Arbeiten eine starke Sinnlichkeit und auch R├Ątselhaftigkeit aus. 

┬╗Der Genuss eines Gem├Ąldes erfolgt ├╝ber die Sinne genauso wie ├╝ber den Intellekt.┬ź (Bernard Frize)

┬╗And How and When and Who┬ź. Bereits der Titel der Leverkusener Ausstellung, der einem Gedicht von Ruyard Kipling entlehnt ist, zeigt, dass Bernard Frize ein unerm├╝dlich neugieriger und fragender K├╝nstler ist. Sein Werk erf├╝llt den Anspruch, mit jedem neuen Bild, mit jeder neuen Werkgruppe das Unvorhersehbare zu erschaffen. 

Zur Ausstellung ist im Hatje Cantz Verlag eine Publikation in deutscher und englischer Sprache erschienen, mit Essays von Bernard Frize und Markus Heinzelmann; 112 S., 44 ganzseitige Farbabbildungen, 7 Schwarz-Wei├č-Abbildungen, 25,00 ÔéČ an der Museumskasse (ISBN 978-3-925520-78-5), 29,80 ÔéČ im Buchhandel (ISBN 978-3-7757-2749-5). 

Kurator der Ausstellung war Markus Heinzelmann.

Erm├Âglicht durch

 

 

Mit freundlicher Unterst├╝tzung von Culturesfrance und dem franz├Âsischen Ministerium f├╝r Kultur und Kommunikation

 

 

 

 

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