Thomas Gr├╝nfeld: Ei/ wei├č
und andere Neuerwerbungen f├╝r die Sammlung

o.T. (Ei/ wei├č)
Thomas Gr├╝nfeld
o.T. (Ei/ wei├č)
2000
Glas, Epoxydharz, Holz
205 x 161 x 12 cm
Erworben 2014 mit Mitteln der Kulturf├Ârderung des Landes NRW
und des Museumsvereins Morsbroich e.V.
Inka II
Thomas Gr├╝nfeld
Inka II
2013
Siebdruck auf Offsetlithographie (dreifarbig) auf SvanTop-Karton,
800 g/m2, Stanzung mit Filzapplikation
40,6 x 29,5 cm
Schenkung des K├╝nstlers

01. M├Ąrz 2015 - 23. August 2015

Durch die F├Ârderung des Ministeriums Durch die F├Ârderung des Ministeriums f├╝r Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen ist es ├╝berwiegend mit Landesmitteln sowie mit der Unterst├╝tzung des Museumsvereins Morsbroich e.V. gelungen, f├╝r das Museum ein Hauptwerk des in Leverkusen geborenen und an der Kunstakademie D├╝sseldorf lehrenden K├╝nstlers Thomas Gr├╝nfeld anzukaufen. Zusammen mit einer Auswahl von Schenkungen der letzten beiden Jahre pr├Ąsentiert das Museum diese bedeutende Neuerwerbung.

 

Das Museum Morsbroich hat Thomas Gr├╝nfeld 2013 eine viel beachtete Retrospektive ausgerichtet. Mit dem nun gelungenen Ankauf des 2000 entstandenen ÔÇ×AugenbildesÔÇť ohne Titel (Ei/ wei├č) gelangt eines der zentralen Werke Gr├╝nfelds dauerhaft in die Museumssammlung. Die gro├čformatige Arbeit mit Epoxydharz auf Holz, in das Glasaugen eingelassen sind, spielt mit der ovalen Form und den verwendeten Materialien auf Werke Lucio Fontanas an. Damit schl├Ągt die Neuerwerbung zugleich eine Br├╝cke aus der Gr├╝ndungszeit von Museum Morsbroich in die Gegenwart: Auch Fontana, der in den 1950er Jahren mit der Ei-Form und bunten Glasscherben experimentiert hat, hatte ÔÇô 1962 ÔÇô eine gro├če retrospektive Ausstellung seines Werks hier in Leverkusen.

In der Grafiketage wird das kapitale Augenbild zusammen mit der Schenkung eines weite-ren wichtigen Werks von Thomas Gr├╝nfeld pr├Ąsentiert, der Arbeit Ich darf, ich soll (1989) aus der Werkgruppe der ÔÇ×TablettsÔÇť.

 

In den letzten beiden Jahren ist das Museum Morsbroich mit mehreren gro├čz├╝gigen Schenkungen bedacht worden, wodurch die Sammlung (auch in Zeiten des Nothaushalts der Stadt Leverkusen und dadurch eingefrorener Ankaufsetats) um bedeutende Werke erg├Ąnzt werden konnte. Eine konzentrierte Auswahl daraus ist nun in drei R├Ąumen der Grafiketage zu sehen. Zu den ausgew├Ąhlten Neuzug├Ąngen geh├Âren Keramiken von Norbert Prangenberg (Schenkung Niels Dietrich), Gem├Ąlde und Zeichnungen von K. O. G├Âtz und Rudolf Schoofs (Schenkung Sammlung Marianne und Fritz Walter), Druckgrafiken von Hartmut B├Âhm, Kunibert Fritz und Hansj├Ârg Voth (aus einem umfangreichen Grafik-Konvolut aus Privatbe-sitz) sowie j├╝ngst erhaltene Aktzeichnungen von Gustav Mahlers Tochter Anna Mahler (aus Privatbesitz). 
 
 

 

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