Gert & Uwe Tobias

Ohne Titel
Gert und Uwe Tobias
Ohne Titel
2014
Holzschnitt auf Leinwand
200 x 300 cm
Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin; ┬ę VG Bild-Kunst, Bonn 2015; Foto: Alistair Overbruck
Ohne Titel
Gert und Uwe Tobias
Ohne Titel
2014
Holzschnitt auf Leinwand, 200 x 300 cm
Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin
┬ę VG Bild-Kunst, Bonn 2015; Foto: Alistair Overbruck
Ohne Titel
Gert und Uwe Tobias
Ohne Titel
2014
Holzschnitt auf Leinwand
200 x 300 cm
Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin; ┬ę VG Bild-Kunst, Bonn 2015; Foto: Alistair Overbruck
10. Mai 2015 - 23. August 2015

Mit monumentalen Farbholzschnitten erregten Gert und Uwe Tobias (*1973 in Kronstadt, Rum├Ąnien; leben und arbeiten in K├Âln) bei Ausstellungen unter anderem im MoMA New York und in der Londoner Whitechapel Gallery international Aufsehen.

Ihre Werke er├Âffnen dem Betrachter eine surreale und skurril anmutende Welt. Ihr vielf├Ąltiges Figurenrepertoire verbindet high und low, Funde aus Magazinen oder Details aus B├╝chern zur Volkskunst ihrer siebenb├╝rgischen Heimat mit freien ├ťbersetzungen aus der Kunstgeschichte. Dieses Panoptikum zieht sich durch das breit angelegte ┼ĺuvre der beiden, durch Zeichnungen, Gouachen und Holzschnitte, Schreibmaschinen-Arbeiten, Collagen und Keramik-Skulpturen.

Ein Prozess des fortw├Ąhrenden Austausches ist Basis der Zusammenarbeit der Zwillinge, deren Ergebnisse die beiden als Teamwork pr├Ąsentieren. In dem Ma├č, in dem die Ideen von Gert und Uwe Tobias zusammenflie├čen, wird die Collage zu ihrem medien├╝bergreifenden Werkprinzip. Die beiden kombinieren verschiedenste Bildelemente aus dem Bereich des Folkloristischen oder Archaischen und schicken diese durch die Filter der modernen Avantgarden, um sie in ihre eigene Bildsprache zu ├╝berf├╝hren.

F├╝r die gro├če Einzelausstellung im Museum Morsbroich, die mit ├╝berwiegend neuen Arbeiten einen ├ťberblick ├╝ber das aktuelle Schaffen gab, entwickelten Gert und Uwe Tobias einen speziellen Pr├Ąsentationsrahmen. Wandmalereien verbanden die in unterschiedlichen Medien ausgef├╝hrten Arbeiten zu einer Art Gesamtkunstwerk. Dadurch traten inhaltliche und formale Verbindungen zwischen den Einzelwerken wie rote F├Ąden durch die Ausstellung hervor: die Faszination der Br├╝der f├╝r das Groteske wie f├╝r das Ambivalente, f├╝r Doppelwesen zwischen Mensch und Tier, Leben und Tod, mit Anteilen der alten wie der neuen Heimat, mit verf├╝hrerisch-bunten Oberfl├Ąchen und unheimlichen Abgr├╝nden.

Zur Ausstellung ist ein Katalog im Verlag Kettler erschienen, mit einem Vorwort von Markus Heinzelmann und einf├╝hrenden Essays von Fritz Emslander und Sarah Suzuki (MoMA, New York) sowie einer bebilderten Ausstellungsbiografie (208 Seiten, ca. 160 Farbabbildungen; 32 Euro).

Kurator der Ausstellung war Fritz Emslander.

Erm├Âglicht durch

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Abbildung Homepage:
Gert und Uwe Tobias
Ohne Titel, 2014
Holzschnitt auf Leinwand, 200 x 300 cm
Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin
┬ę VG Bild-Kunst, Bonn 2015; Foto: Alistair Overbruck

 

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