Markus Oehlen. Linolschnitte


Peter Piller. Peripheriewanderung Leverkusen

ohne Titel, aus einer Suite von 76 Linolschnitten (1990‚Äď1999)
Markus Oehlen
ohne Titel, aus einer Suite von 76 Linolschnitten (1990‚Äď1999)
2006
Museum Morsbroich, Leverkusen; Dauerleihgabe Museumsverein Morsbroich e.V.
Courtesy Galerie B√§rbel Gr√§sslin, Frankfurt/Main; Galerie Hans Mayer, D√ľsseldorf
¬© der K√ľnstler
2. peripheriewanderung leverkusen
Peter Piller
2. peripheriewanderung leverkusen
2018
Fotografie, 21 x 31,5 cm
Courtesy Capitain Petzel, Berlin; Galerie Barbara Wien, Berlin
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
königskerzen im regen (Detail)
Peter Piller
königskerzen im regen (Detail)
2018
Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm
Courtesy Capitain Petzel, Berlin; Galerie Barbara Wien, Berlin
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
23. September 2018 - 28. April 2019

Markus Oehlen
Linolschnitte


Um 1990 begann der Maler und Musiker Markus Oehlen mit grafischen Techniken wie dem Linolschnitt zu experimentieren, um die M√∂glichkeiten der Malerei zu erweitern. Zun√§chst gedruckte Muster und Motive projiziert und √ľbertr√§gt Oehlen (* 1956 in Krefeld, lebt und arbeitet in M√ľnchen) auf die Leinwand, wo sich diese collageartig √ľberlagern.

Die Ausstellung f√ľhrt Oehlens flirrende Kompositionen auf ihre grafische DNA zur√ľck. Im Zentrum steht eine Suite von 76 Linolschnitten aus der Grafischen Sammlung von Museum Morsbroich, die in den Jahren 1990-96 entstanden sind. Hier entfaltet sich Bild f√ľr Bild sehr spielerisch Oehlens motivisches Panoptikum ‚Äď ein Pool von grafischen Motiven.

Anhand einer Reihe von bedeutenden Leihgaben lässt sich nachvollziehen, wie der Maler hieraus seine unverwechselbare Bildsprache entwickelt und aus grafischen Elementen schichtweise neue Bilder aufbaut: Gemälde, die an technische Bildstörungen oder Op Art erinnern und eine fast psychedelische Wirkung entfalten.


Peter Piller
Peripheriewanderung Leverkusen


im horizont stochern schlote

Im Fr√ľhjahr 2018 umwanderte Peter Piller Leverkusen in drei Etappen. Er brach auf in die unbekannte und unbeachtete gro√üst√§dtische Peripherie, wobei Abweichungen und √úberraschungen jederzeit m√∂glich und willkommen waren.

nach zeichen suchen dort wo niemand zeichen hinterlassen haben kann

Mit scharfem, mal humorvollem, mal melancholischem Blick
nimmt Pillers Kamera merkw√ľrdige Siedlungen ins Visier, Brachen und Bahntrassen, Leverkusen zwischen Reiterhof, Bayerkreuz und Deponie.

in der w√ľste | altenberger stra√üe | krummer weg | am steinberg ‚Ķ
krummer weg | berliner straße | am thelenhof | an der fettehenne …
westring | wupperstraße | felderstraße | unterstraße | wiesenstraße | rheinstraße


Erst im Nachhinein rekapituliert der K√ľnstler die zur√ľckgelegten Wege. Zeichnend fasst er die Etappen zusammen und verarbeitet einzelne Beobachtungen und Begegnungen. In der Ausstellung erg√§nzen sich Pillers Zeichnungen wechselseitig mit den Fotografien und seinen pointierten Notizen und verdichten sich zu einem ungew√∂hnlichen Bild der Stadt an ihren R√§ndern.


Beide Ausstellungen in der Grafiketage werden am Sonntag, den 23. September, 12 Uhr zusammen mit der Ausstellung ‚ÄěDer flexible Plan‚Äú im Spiegelsaal von Museum Morsbroich er√∂ffnet, wozu wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich einladen.


Abb. Homepage:
Markus Oehlen, ohne Titel, 2006
aus einer Suite von 76 Linolschnitten 1990‚Äď1999
Museum Morsbroich, Leverkusen; Dauerleihgabe Museumsverein Morsbroich e.V.
¬© der K√ľnstler; Courtesy Galerie B√§rbel Gr√§sslin, Frankfurt/Main; Galerie Hans Mayer, D√ľsseldorf


Vom 7. bis zum 26. Januar 2019 bleibt das Museum wegen Umbauarbeiten geschlossen.


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